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© Markus Barth, Hornissenschutz in Österreich; vorgestellt bei www.hornissenschutz.de
- aktualisiert am 02. Januar 2007 -

Hornissenschutz in Österreich

Text und Fotos von Walter Schwehla


Mein erster unmittelbarer Kontakt war ganz interessant. Hatte in meinem Arbeitszimmer vor ca. 10 Jahren einmal eine Hornisse. Damals noch eher die Volksmeinung (erschlagen, zertreten und zur Sicherheit noch: umbringen) im Hinterkopf, habe ich mich erst einmal zurückgezogen.

Aktivierung der grauen Zellen brachte das Ergebnis: Selbstüberwindung, dann bewaffnet mit REX-Einkochglas samt Deckel ran an den Feind (wie´s so schön heißt). Der Feind war eigentlich froh, aus den Vorhangfalten befreit zu werden. Deckel auf´s Glas und auf den Schreibtisch mit der Beute. Nun war gefahrloses Studieren möglich. Was mich dabei besonders beeindruckt hat, war die Tatsache, dass die Hornisse imstande war, den Deckel durch Hineinbeißen in den Glasrand mit ihren Beißwerkzeugen ca. 2 mm anzuheben. Waren die Kiefer (=?) dann geschlossen klappte der Deckel wieder zu. Nach einigen Versuchen gab ich ihr die Freiheit. Natürlich noch immer mit eher großem Respektabstand stellt ich das REX-Glas ins Gras und stieß es mit einer Stange um. Augenblicke darauf - brumm - und weg war sie. Seit damals faszinieren sie mich.

Vor einigen Jahren siedelten sie sich in einem mit Holz verschalten Pfeiler an. Wenn der Anflug nicht optimal gelang mussten sie bis ca. 100cm senkrecht hinaufklettern. Daher nahm ich mir ein Herz, die Leiter, ein Holzbrettchen, Nägel und Hammer (die Nägel im Brettchen schon voreingeschlagen) und hinauf zum Loch. Ein Nagel hinein und schon war ich wieder die Leiter unten. Als jedoch nichts geschah, außer dass die dritte Hornisse auf dem Brett landete und somit die beiden anderen überholt hatte, wieder hinauf und Brettchen endgültig befestigt. Ich hatte erwartet, dass die Schläge auf dem Holz zu einer Reaktion der Hornissen führen würden, aber sie blieben friedlich.

Nun, die Jahre bisher kein besonderer Kontakt, außer dass sie einige Zeit ihr Baumaterial vom Fliederbusch der Nachbarin, welcher knapp an unserem Zaun steht, bezogen. Sie schälten die Rinde von den Zweigen mit einem Durchmesser von ungefähr 10 mm ab. Dünnere und dickere Zweige interessierten sie nicht. Wo sie ihr Nest hatten weiß ich nicht. Ich war schon zufrieden, sie irgendwo in der Umgebung zu wissen.

Bis natürlich die Überraschung heuer kam. Da ich aus den Nistkästen nach dem Ausfliegen der Jungvögel die Nester entferne (wenn ich schneller bin, als die nächste Brut) beobachte ich diese natürlich. Und in diesem Kasten blieb alles ruhig - bis auf einmal - eine Hornisse hinein flog! Zuerst war ich nicht sicher, aber nach einigen Minuten (und einigen Horni´s hinein und heraus) war klar - ein Nest! 

Örtlichkeit des Nestes: Sieghartskirchen, Niederösterreich

Unter einem Dachvorsprung eines Geräteschuppens angebrachtes Vogelnest aus Beton (Handelsware), in ca. 1,9 m über dem Boden montiert. Einflugloch genau in Südrichtung, daher, wie im nachstehenden Bild ersichtlich, leider anstrengende Kühltätigkeit erforderlich. Manchmal sind sogar zwei "Ventilatoren" im Einsatz!


I Ausgezeichnetes Hornissen - Schutzprojekt I

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