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- aktualisiert am 31.10.2016 -

Schlupf einer Hornisse

Fotos von Dr. Elmar Billig


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Das fertige Insekt durchbeißt den Zellendeckel ohne Hilfe ihrer Stockgeschwister und schlüpft aus. Diese Prozedur dauert ungefähr eine halbe Stunde. Die Arbeiterinnen können die schlüpfende Hornisse füttern, während diese sich aus dem Kokon arbeitet.

Die erste Zeit verbringt eine frisch geschlüpfte Arbeiterin dabei, dass sie Kopf voran scheinbar untätig in einer leeren Zelle verharrt. Hierbei erfüllt sie bereits eine wichtige Aufgabe, da sie die kälteempfindlichen Puppen in den umgebenden Zellen wärmt. Eine Arbeiterin von Vespa crabro vexator ist imstande, auf diese Art innerhalb von 6 Minuten die Temperatur der in der benachbarten Zellen ruhenden Puppen von 21° C auf 31° C zu erhöhen.

Baumaterial wird, im Gegensatz zu den anderen "Sammelgütern" Wasser, kohlehydratreiche Säfte und Proteine in Form von Insektenbeute, im Nest nicht an andere Tiere weitergegeben, sondern von der Sammlerin selbst weiterverarbeitet. Eine frischgeschlüpfte Arbeiterin, welche noch nicht ausfliegt, wird daher keine Bauarbeiten am Nest verrichten und kann der Königin beim Ausbau der Waben somit erst später helfen. Das Jungtier fliegt erstmals nach zwei bis drei Tagen aus.

Jede Arbeiterinnen-Zelle ("Kleinzelle") kann insgesamt bis zu vier Mal belegt werden. Die "Großzellen" der Geschlechtstiere (Jungköniginnen und Drohnen) werden dagegen nur 0,7-mal belegt.

Bei der Kontrolle der Nester im Spätherbst fällt auf, dass es manche Tiere nicht geschafft haben, aus Ihrer Zelle zu schlüpfen (Auf den Fotos sind es Drohnen). Wahrscheinlich war es schon sehr spät im Jahr, so dass die Arbeiterinnen schon alle abgestorben waren, als die Jungtiere die Zelle verlassen wollten. Der genaue Grund dieses "Steckenbleibens" ist uns allerdings nicht bekannt, vielleicht spielt auch Kälte oder Nahrungsmangel eine Rolle.

Foto: Konrad Schmidt

Foto: Konrad Schmidt

 


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